Was ist Dyskalkulie?

 

Eine unzureichende Zuordnung von Zahlen zu Mengen und umgekehrt ist ursächlich für eine Dyskalkulie verantwortlich.

Mengen können nicht geschätzt werden und es liegt keine abstrakte Vorstellung von Mengengrößen vor.

In Folge dessen ist auch die symbolische Zuordnung von Zahlen und Mengen nicht sicher, ebenso das Vorstellungsvermögen abstrakter Rechenoperationen. 

Eine Dyskalkulie macht sich im Laufe der zweiten Klasse, wenn der Zahlenraum von 10 deutlich überschritten wird, bemerkbar.

 

 Woran erkennt man eine Dyskalkulie?

Folgende Symptome weisen auf eine Dyskalkulie hin:

 

- Probleme in den Grundrechenarten bereits im Zahlenraum bis 20

- Schwierigkeiten beim Rechnen mit 10er Übertritt

- Das Schreiben von zwei- und dreistelligen Zahlen fällt schwer, häufige Zahlendreher

- Schwierigkeiten beim Schätzen von Mengen

 

Was kann man therapeutisch bei Dyskalkulie machen?

Die Zuordnung von Zahlen und Mengen kann man in jedem Alter nachlernen.

Damit integriert ist das Lösen leichter Rechenaufgaben am Anfang bis hin zur Erkennung mathematischer Operationen wie z.B. Textaufgaben.

Die Integration von Zahlen und Mengen im Alltag kann unter Anleitung von den Eltern aktiv unterstützt werden.